Ein zentrales Angebot war der Workshop bei Silke Eberhardt (Kommunikationswirtin & Tanzpädagogin), der sich dem Tanztheater widmete. Im Mittelpunkt stand das Erforschen des eigenen Körpers durch unterschiedliche Bewegungsformen und Bilder. So stellte sich die Gruppe etwa vor, durch klebrigen Honig zu laufen, sich wie Spaghetti al dente fortzubewegen oder sich von einzelnen Körperteilen – wie der Nase oder dem Ellbogen – durch den Raum ziehen zu lassen.
Ergänzt wurden die Übungen durch Wechsel im Tempo und Raumgefühl: Von riesigen Schritten über winzige Bewegungen bis hin zu fließenden, wasserartigen Wellen. Auch das Zusammenspiel in der Gruppe wurde erprobt, indem sich alle zu einem dichten Pulk zusammenfanden und wieder im Raum verteilten. Ein praxisnahes Element war der Catwalk, auf dem neu entwickelte Bewegungen ausprobiert wurden.
Nach diesen Grundlagen wurden einzelne kleine Moves entwickelt und in Dauerschleife wiederholt. Diese verknüpfte die Gruppe schließlich zu einer kleinen Choreografie, die am Ende in Kleingruppen vorgeführt wurde.
Der Workshop vermittelte eindrucksvoll, dass jede Bewegung als Grundlage für eine Choreografie dienen kann und Tanz für alle zugänglich ist. Eine erlebnisreiche Einheit, die vielseitige Methoden für den eigenen Schulunterricht liefert.