Unter der Leitung von Andreas Kroder zeigte die Gruppe des Fachs Darstellendes Spiel eine Performance, die gesellschaftliche Schönheitsideale und den Druck zur Anpassung thematisiert.
Worum geht es in dem Stück?
Die Inszenierung zeichnet eine Entwicklung nach, die viele Jugendliche betrifft:
Unbeschwerte Kindheit: Zu Beginn stehen Freiheit und Unbekümmertheit im Mittelpunkt – alle machen ihr eigenes Ding, unabhängig von den Erwartungen anderer.
Der Druck der Jugend: Mit Beginn der Pubertät verändert sich das Miteinander. Der Wunsch nach Anpassung wächst, alle wollen idealen Maßstäben entsprechen und perfekt wirken. Das individuelle Auftreten weicht einer Anpassung, bei der die eigene Identität in den Hintergrund rückt.
Der Ausbruch & die Vielfalt: Schließlich regt sich Widerstand. Figuren hinterfragen das ständige Streben nach Perfektion und brechen aus den starren Vorgaben aus. Die zentrale Aussage des Stücks lautet: Vielfalt bereichert die Gesellschaft deutlich mehr als Perfektion.
Fazit
Ein sehr gutes Stück mit einer wichtigen Botschaft. Der gezielte Einsatz von Tanzgruppen, Dynamik und Farben bringt die Thematik überzeugend auf den Punkt – ein rundum gelungener Auftakt für die Festwoche.