Auswahl 2026

Diese Produktionen wurden von der Bundesjury zum SDL eingeladen

Für Brandenburg:

Hinter geschlossenen Augen

Eigenproduktion

Friedrich-Engels-Gymnasium, Senftenberg

Schließe deine Augen und es werden Bilder entstehen. Wünsche, Illusionen, Ängste, Hoffnungen, Emotionen - vieles was nicht nur uns beschäftigt und in Gedanken und Träumen verarbeitet wird. Wir haben uns mit persönlichen Erlebnissen der Spielenden auseinandergesetzt und im Stück mit Hilfe verschiedener Herangehensweisen und Bewegungsformen verarbeitet.

Tanz und Theater bedeuten für uns das Verlassen von Komfortzonen, das Ermöglichen von Träumen und Fantasien, Leidenschaft und Spaß. Man hält sich und/oder anderen einen Spiegel vor das Gesicht. Man muss nur hineinschauen.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil nichts im Stillstand ist.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Mobbing
  • Sensorische Reize: ehr dunkle, gedämpfte Beleuchtung; laute, kraftvolle Musik

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil eure Bewegungen und die damit verbundenen Verletzlichkeiten einen Wirbelwind von Emotionen erschaffen.

L.u.S.T.

Das Lehrer- und SchülerTheater am FEG besteht über 35 Jahre und bringt mit Schülern der Klassenstufen 5 - 12 Eigenproduktionen, klassische oder moderne Stücke auf die Bühne. Wir experimentieren gern, sind kreativ und manchmal verrückt und immer L.u.S.T. ig.

Spielleitung: Marita Schellack, Frank Engelhardt

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-22
  • 11:00 Uhr
  • Dauer: 25 Min
  • Volksbühne
  • Frankfurt a. M.
Für Berlin:

Schneewittchen

Eigenproduktion

Gesundbrunnen-Grundschule, Berlin-Wedding

In diesem Tanz- und Theaterstück bringen Kinder aus der Weddinger Gesundbrunnen-Grundschule ihre eigene Version des deutschen Volksmärchens „Schneewittchen“ auf die Bühne. Die Inszenierung entstand im Rahmen des Projekts KIEZ IN BEWEGUNG / Berlin der Initiative LUNA PARK e.V. und wurde durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert. Sie hat viele Facetten: ernste und komische, romantische und realistische, märchenhafte und zeitgenössische. In Tanz, Bewegung und Spiel erzählen die Kinder von Gemeinschaft, Ausgrenzung, Mut und Zusammenhalt. Die jungen Darsteller:innen füllen ihre Rollen mit großer Spielfreude und Kreativität. Die Inszenierung entstand in einem partizipativen Prozess, in dem die Kinder Figuren, Szenen und Bewegungsmaterial mitentwickelten und ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven in das Stück einbrachten.

Tanz und Theater sind für uns Räume der Begegnung, Kreativität und Mitbestimmung. Hier können wir Geschichten erzählen, die uns bewegen, und unsere Ideen mit Körper, Stimme und Fantasie ausdrücken. Gemeinsam entdecken wir, was wir schaffen können, wenn wir einander vertrauen und zusammenarbeiten. 

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil die Kinder durch Tanz, Theater und gemeinsames Handeln zeigen, dass Vertrauen, Vielfalt und Zusammenhalt stärker sind als Ausgrenzung und Angst.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Flucht; Mobbing; Tod/Sterben
  • Sensorische Reize: elle, ggf. schnell wechselnde Beleuchtung; Einsatz von Nebel; laute, kraftvolle Musik; sehr bunte Kostüme, Muster und Farben auf Bühnenbild und Requisiten

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr ein altes Märchen mit neuem Leben, eurem Mut, Humor und viel Spaß neu belebt.

LUNA PARK

Die Tanztheater-AG der Gesundbrunnen-Grundschule vereint Kinder aus vielfältigen sprachlichen, kulturellen und sozialen Kontexten. Gemeinsam entwickeln sie mit professionellen Künstler:innen eigene Inszenierungen, in denen Theater, Tanz und persönliche Erfahrungen zu einem gemeinschaftlichen künstlerischen Ausdruck werden.

Spielleitung: Luris Farhat, Antonia Rizzuti, Kosmas Kosmopoulos, Kai Pichmann

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-20
  • 11:30 Uhr
  • Dauer: 22 Min
  • Saal der Jugendherberge
  • Frankfurt a. M.
Für Baden-Württemberg:

Der Kleine Prinz

Eigenproduktion nach der Vorlage von Antoine de Saint-Exupéry

Spohn-Gymnasium, Ravensburg

Da stürzt man mit dem Flugzeug in der Wüste ab und sieht sich fernab jeder Zivilisation den Elementen ausgesetzt, als plötzlich eine kleine royale Person erscheint. Traurig gesteht sie der verunglückten Fliegerin, dass sie sich in eine launige Rose verliebt habe, um die sie sich nun Sorgen mache. Diese besondere Beziehung ist der Ausgangspunkt einer Reise durch die Galaxy, wo allerlei skurrile Figuren ihre Planeten bewohnen und sich jeweils einer menschlichen Eigenart verschrieben haben. Doch weder König, noch Geschäftsmann, noch YouTuberinnen können mit ihrer Leidenshaft überzeugen. Erst der Fuchs verdeutlicht, was wirklich zählt: „Du bist für immer für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Eine zarte Freundschaft entwickelt sich, welche der royalen Person die ruhige Erfüllung verschafft, die sie auf ihrer Weltraumreise gesucht hat. Antoine de Saint-Exupérys zeitloses Plädoyer für die Freundschaft erscheint mit tänzerischer Leichtigkeit, wobei auch Anleihen zum politisch – gesellschaftlichen Weltgeschehen nicht fehlen dürfen.

Tanz und Theater bedeuten für uns das Erschaffen eindringlicher Bilder, die verzaubern und bleiben.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil es die kleinen Dinge zeigt, die uns so wichtig sind.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Tod/Sterben
  • Sensorische Reize: laute, kraftvolle Musik

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr mit viel Freude dem kleinen Prinzen mit euren Impulsen Leben gegeben habt. Ihr verknüpf überzeugend Sprache, unterschiedliche Tanzformen, Farben und eine selbstbewusste Darbietung.

Theater-AG des Spohn-Gymnasiums

Wir sind eine Theater AG der Klassen 7 bis 12 und führen jedes Jahr ein Stück auf. Gerne adaptieren wir Klassiker, die wir aktualisieren und in Bewegungssequenzen zu neuem Leben erwecken.

Spielleitung: Oliver Villa

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-22
  • 11:00 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • Gallustheater
  • Frankfurt a. M.
Für Bayern:

MOVING - Elements

Eigenproduktion

Eichendorff-Gymnasium , Bamberg

Wir erforschen tänzerisch die vier Elemente, die auf ein faszinierendes, transparentes Objekt treffen. Was als gemeinsame ästhetische Bereicherung beginnt, weckt bald Begehrlichkeiten, denn jedes Element will das Schöne für sich allein beanspruchen. Ein rauschhafter Kampf entbrennt, der das fragile Objekt bis an seine Grenzen belastet und in einen Moment der Zerstörung führt. Doch im Angesicht dieses Verlusts erkennt die Gruppe, dass der isolierte Besitzanspruch den gemeinsamen Glanz vernichtet hat. Das Stück findet schließlich in einer kraftvollen Wendung zueinander: Die Tänzerinnen lassen den Konflikt hinter sich und finden in ein harmonisches Miteinander zurück.

Tanz und Theater bedeuten für uns die Freude am gemeinsamen kreativen Entwickeln körperlich erlebbar zu machen.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: explizite Darstellung körperlicher Gewalt
  • Sensorische Reize: helle, ggf. schnell wechselnde Beleuchtung

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil sich eure Choreografie menschlich frisch, zart und kraftvoll anfühlt und ihr als Gruppe wie die Elemente gleichberechtigt zusammen tanzt.

Tanztheater des Eichendorff-Gymnasiums

Unser Tanztheater ist ein engagiertes Kollektiv aus 25 Tänzerinnen und zwei Technikerinnen (Jahrgangsstufen 7–11). Mit bemerkenswerter Hingabe haben wir uns von revueartigen Mustern gelöst und gemeinsam den Weg zum abstrakten Tanztheater gefunden. Was als Experiment begann, ist zu einer starken Gemeinschaft gereift, die mit Leidenschaft und Entdeckerlust ihre tänzerischen Horizonte stetig erweitert.

Weitere Unterstützende: Wir danken der gesamten Schulfamilie des Eichendorff-Gymnasiums für ihre Unterstützung.

Spielleitung: Eva Fauth, Laura Albert

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-20
  • 20:30 Uhr
  • Dauer: 25 Min
  • hr Sendesaal
  • Frankfurt a. M.

Wolfgang Rußek

Für Bremen:

Spiel des Lebens - Was steck ich rein, was krieg ich raus?

Eigenproduktion

Gesamtschule Bremen-Ost, Bremen

Was wären meine WÜNSCHE in einer Traumwelt der unbegrenzten Möglichkeiten? Welche ZIELE setze ich mir in meiner Welt, in der ich tatsächlich lebe? Was kann mich davon ABHALTEN, diese Ziele zu erreichen? Und warum könnte ich sie TROTZDEM erreichen? So ähnlich steht es auf der Bingo-Karte, die die Zuschauenden ausfüllen, bevor es losgeht. Während wir uns dann tänzerisch, spielerisch und verbal mit diesen Themen beschäftigen, könnt ihr das Gesehene und Gehörte auf den Bingo-Karten ankreuzen. Spielt mit uns das Bingo-Spiel eures Lebens!

Tanz und Theater bedeuten für uns zu zeigen, was man mit Worten nicht sagen kann. ...Erinnerungen und Erfahrungen zu sammeln. ...einfach Spaß zu haben.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil wir unsere Träume zeigen und einfach mal alles auf Rot setzen

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Süchte (Alkohol, Drogen, Zwänge...); Rassistische Diskriminierungen; Sexistische Diskriminierungen; Ableismus (Diskriminierung von Menschen mit Behinderung)
  • Sensorische Reize: laute, kraftvolle Musik

Wolfgang Rußek

Theaterklasse 9-3

Seit 5 Jahren sind wir eine Gemeinschaft - als inklusive Theater-Profil-Klasse aus Bremen-Tenever. Wir sind total unterschiedlich. Was uns verbindet: We love drama!

Weitere Unterstützende: Wolfgang Rußek (Fotos und Videos)

Spielleitung: Sonja Halling

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-20
  • 20:00 Uhr
  • Dauer: 25 Min
  • hr Sendesaal
  • (tbd)
Für Hessen:

Stolperstühle

Eigenproduktion

Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen, Gießen

„Stolperstühle“ ist eine eigenständig entwickelte inklusive Inszenierung, die sich mit Opferbiografien der Euthanasieverbrechen im Nationalsozialismus auseinandersetzt und zugleich von Ausgrenzung betroffene Schülerinnen des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums sowie zwei Klienten der Lebenshilfe Dillenburg zu Wort kommen lässt. Darüber hinaus schlägt die Gruppe eine Brücke zur Gegenwart, indem sie den heutigen Rechtsruck sowie politische Strömungen mit ähnlichen Tendenzen in den Blick nimmt.

Tanz und Theater bedeuten für uns das Herz und die Seele in Schwingung zu bringen.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil es daran erinnert, dass wir eine Verantwortung für die Zukunft haben.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Tod/Sterben; Psychische Erkrankungen; Rassistische Diskriminierungen; Bodyshaming; Mobbing
  • Sensorische Reize: sehr dunkle, gedämpfte Beleuchtung

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr durch euren Tanz und die Geschichten von Betroffenen die Vergangenheit in die Gegenwart holt.

Kurs Darstellendes Spiel Jgst. 10

Wir sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und in unserem dritten Lernjahr DS. Wir sind offen, neugierig und wahnsinnig gespannt auf das SDL. Wir freuen uns auf all die neuen Erfahrungen, die wir machen werden und auf all die neuen Menschen, die wir kennenlernen dürfen.

Spielleitung: Steven Schlömer, Lucy Hahn (Choreo), Adrian und Jan-Nicklas (Technik)

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-20
  • 11:30 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • Carl-Schurz-Schule
  • Frankfurt a. M.
Für Hamburg:

Superzart gegen das Patriarchart

Eigenproduktion

Ganztagsgymnasium Klosterschule , Hamburg

Im Rahmen des "Superzart - Festivals" im Deutschen Schauspielhaus hat die Gruppe Dance Nation aus dem Ganztagsgymnasium Klosterschule unter der Leitung von Sarah Ahrens und Frances Heller das Stück "Superzart gegen das Patriarchat" entwickelt. In dem Stück setzen sich die Schülerinnen kritisch mit geschlechtsspezifischen Rollenbildern auseinander - die Gruppe möchte mit ihrem Stück aufklären, wachrütteln und zum Nachdenken anregen...

Tanz und Theater bedeuten für uns mutig sein und sichtbar werden - auch ohne Worte!

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil wir sichtbar machen, was viel zu lange zu leise war!

  • Inhaltewarnung / Content Notes: (indirekte) Erwähnung sexualisierter Gewalt; Sexistische Diskriminierungen; Bodyshaming
  • Sensorische Reize: sehr dunkle, gedämpfte Beleuchtung; laute, kraftvolle Musik

Dance Nation

Die Dance Nation ist eine Erweiterung des regulären Tanztheaterunterrichts an der Schule und setzt sich aus den Jahrgängen 9-12 zusammen. Die Gruppe probt als Neigungskurs im Anschluss an die Unterrichtszeit. Ziel der Gruppe ist es, emotionalen, politischen und gesellschaftskritischen Themen einen künstlerischen und tänzerischen Ausdruck zu verleihen.

Spielleitung: Sarah Ahrens, Frances Heller

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-19
  • 18:00 Uhr
  • Dauer: 10 Min
  • hr Sendesaal
  • Frankfurt a. M.
Für Mecklenburg-Vorpommern:

Arbeitstitel: Das Papier

Eigenproduktion

Innerstädtisches Gymnasium Rostock, Rostock

ICH bin Anführerin. ICH bin Mitläuferin. ICH halte die Gruppe zusammen. ICH ecke an. ICH passe mich an. ICH bin Ideengeberin. ICH fange die anderen auf. WIR sehnen uns nach Freiheit... Die Rolle, die man innerhalb einer Gruppe hat, ist vorbestimmt oder? Und was ist eigentlich, wenn man da nicht mehr mitspielen will? In "Das Papier" setzen sich die Spielerinnen intensiv mit Gruppenbildung, hierarchischen Strukturen, äußeren und inneren Konflikten sowie Zugehörigkeitsgefühlen auseinander. Gemeinsam und einzeln erforschen sie ihr Innerstes und begeben sich auf die Suche nach dem alles versprechenden Ausbruch. Aber kann er halten, was er verspricht?

Tanz und Theater bedeuten für uns sich ohne Worte auszudrücken zu lernen.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil das Blatt Papier zu wenden bedeutet, aus alten Mustern ausbrechen zu müssen.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: -
  • Sensorische Reize: -

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr eingeständig das Thema Gruppenzugehörigkeit durch Bewegung, Tanz und den gezielten Einsatz des Papiers darstellt. Ihr arbeitet als Ensemble stark zusammen und bleibt als Gruppe immer sichtbar.

Theaterkurs Klassenstufe 11

Die Gruppe besteht aus neun engagierten und reflektierten Schülerinnen. Die Auseinandersetzung mit Tanz als theatrale Ausdrucksform war für uns alle eine Premiere, die uns regelmäßig vor Herausforderungen stellte. Schritt für Schritt probierten wir verschiedene Wege aus, verwarfen und verliebten uns in Ideen. Den Körper als zentrales Ausdrucksmittel zu betrachten, bietet für die Gruppe einen neuen Zugang zu Theater, den wir nicht mehr missen wollen.

Weitere Unterstützende: Nora Carr

Spielleitung: Nele Brinkmann

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-23
  • 11:00 Uhr
  • Dauer: 20 Min
  • Volksbühne
  • Frankfurt a. M.
Für Niedersachsen:

Aber, no pressure

Eigenproduktion

Sally-Perel-Gesamtschule, Braunschweig

Druck überall. In der Schule, wenn Noten entscheiden, wer wir sind. Im Alltag, wenn Erwartungen wachsen. In uns selbst, wenn wir glauben, nicht genug zu sein. Wir funktionieren, leisten, vergleichen uns – und merken oft nicht, wie eng es wird. Doch was passiert, wenn der Druck zu groß wird? Wenn er uns formt, verändert – oder sogar zerbrechen lässt? Stopp! „Sag mir nicht, was ich nicht kann! Nicht heute, nicht schon wieder. Sag mir lieber, was ich kann, Sag’s oft, Nicht irgendwann. Und sag es LAUT!“ Wir laden euch ein, hinzusehen, mitzudenken – und vielleicht auch, den eigenen Druck neu zu hinterfragen. Aber, no pressure.

Tanz und Theater bedeuten für uns Gefühle und Emotionen sichtbar zu machen und einen Raum für deren Ausdruck zu schaffen. Geschichten zu erzählen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Den Vorhang fallen zu lassen und endlich man selbst zu sein.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil es den Blick auf das lenkt, was wirklich zählt - an sich glauben.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: explizite Darstellung seelischer Gewalt; Bodyshaming
  • Sensorische Reize: laute, kraftvolle Musik; Einsatz von Nebel

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns aufgrund eurer vielfältigen Geschichten, die nicht nur Schüler:innen sondern die gesamte Gesellschaft betreffen/berühren.

Prüfungskurs Darstellendes Spiel Jahrgang 12

Die Gruppe besteht aus zwei Spielern und sieben Spielerinnen aus dem 12. Jahrgang. Sie ist sehr motiviert und hat eine tolle Energie im gemeinsamen Prozess der Stückentwicklung gefunden. Tänzerische Vorerfahrung hat für die Spielenden keine Rolle gespielt, sie alle haben sich dem Feld der Bewegung komplett hingegeben und ihren ganz persönlichen Ausdruck gefunden. Besonders durch diese körperliche Herangehensweise haben sie starke Bilder für ein Thema gefunden, das ihnen allen sehr am Herzen liegt, weil es sie tagtäglich begleitet und sie dafür sensibilisieren möchten, dass sie in einer Welt leben in der immer mehr von ihnen verlangt wird.

Spielleitung: Franziska Baumgartner, Jasper Meister

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-20
  • 11:00 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • Carl-Schurz-Schule
  • Frankfurt a. M.
Für Nordrhein-Westfalen:

FLUCHTWEGE

Goethe-Gymnasium Düsseldorf, Düsseldorf

Flucht vor Krieg, Hunger und Naturkatastrophen ist für Millionen Menschen weltweit bittere Realität – gestern wie heute. In „Fluchtwege“ bringen 18 Schülerinnen des Projektkurses Theater Q1 des Goethe-Gymnasiums diese Realität auf die Bühne. Das Stück erzählt wahre Geschichten: von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Syrien, der Ukraine und dem Sudan, aber auch von Eltern und Großeltern, die einst aus der DDR fliehen mussten. Es sind Geschichten von Angst und Hoffnung, von Verlust und Mut und von der Frage, was Flucht mit einem Menschen macht. Auch wenn die Darstellerinnen selbst nicht auf der Flucht sind, setzen sie sich intensiv mit den Erfahrungen und Gefühlen junger Menschen auseinander, die ihre Heimat zurücklassen mussten. „Fluchtwege“ verbindet Vergangenheit und Gegenwart und lädt das Publikum ein, zuzuhören, mitzufühlen und hinzuschauen.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Krieg; Flucht; Tod/Sterben
  • Sensorische Reize: laute, kraftvolle Musik; helle, ggf. schnell wechselnde Beleuchtung

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr das Thema Flucht überzeugend in Inhalt, Form und Bewegungsästhetik darstellt. Die emotionalen Aspekte von Flucht stellt ihr als Gruppe überzeugend und sensibel dar.

Theater am Goethe Q1

Wir sind eine tolle Gruppe.

Tanz und Theater bedeuten für uns, gemeinsam Geschichten zu erzählen, Emotionen auszudrücken und Menschen miteinander zu verbinden.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil Flucht immer Bewegung bedeutet - im Körper, im Geist und im Herzen.

Spielleitung: Sinje Sybert, Annika Wolf (Choreo), Technik: Simon, Eli, Moritz, Stefan Heitz

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-22
  • 11:30 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • Volksbühne
  • Frankfurt a. M.
Für Rheinland-Pfalz:

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Eigenproduktion mit Originaltextteilen aus Artikel 1 des Grundgesetzes

Integrierte Gesamtschule (IGS) Selters, Selters

In unserem Tanz-Theaterstück verbinden wir Schauspiel und Tanz mit starken Emotionen, um die Bedeutung der Menschenwürde sichtbar zu machen. Dabei erzählen wir von Ausgrenzung, Verletzlichkeit, Mut und dem gemeinsamen Einsatz füreinander. Es soll die Zuschauer zum Nachdenken über Ausgrenzungen und Unterdrückung jeglicher Art anregen.

Tanz und Theater bedeuten für uns durch Tanz und Theaterspiel können wir Gefühlen eine Ausdrucksmöglichkeit geben. Es ermöglicht uns, gesellschaftliche Themen sichtbar und erlebbar zu machen. Im gemeinsamen Tanz und emotionalem Spiel können wir Menschen berühren und zum Nachdenken anregen. Es bedeutet für uns, frei zu sein und sich frei zu entfalten zu können.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil es zeigt, wie wichtig die Menschenwürde für jeden Einzelnen ist, wie schnell Menschen ihre Würde verlieren können und wie wichtig Zusammenhalt, Respekt und Menschlichkeit sind.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: explizite Darstellung körperlicher Gewalt
  • Sensorische Reize: Einsatz von Nebel

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr durch Tanz unser Grundgesetz körperlich erfahrbar macht.

DS Alphas

Wir sind ein Grundkurs Darstellendes Spiel der Jahrgangsstufe 12, die DS-Alphas. Gemeinsam stark: Wir halten zusammen, unterstützen uns gegenseitig, arbeiten als Team und meistern Herausforderungen gemeinsam. Durch die enge Zusammenarbeit und Proben sind wir zu einer starken Gemeinschaft geworden. Ein lustiger, trotzdem strukturierter Haufen, der Spaß am Theaterspielen hat.

Spielleitung: Tina Jungbluth

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-22
  • 11:30 Uhr
  • Dauer: 20 Min
  • Gallustheater
  • Frankfurt a. M.
Für Schleswig-Holstein:

Vogue:Rebell:in

Eigenproduktion

Wolfgang-Borchert-Gymnasium, Halstenbek

Vogue:Rebell:in – Dein Körper, dein Käfig, dein Ausbruch? Wie deformiert das digitale Schönheitsdiktat unsere Identität? In Vogue:Rebell:in konfrontieren wir den Druck der ständigen Selbstinszenierung. Wir untersuchen die Spaltung zwischen unserem glatten Online-Avatar und dem realen, privaten Ich – und zeigen, wie Neid und ständiger Vergleich unseren Körper buchstäblich disziplinieren. Wir nutzen (individuellen) Tanz als Akt der Rebellion. Zwischen Kopierwahn und der „Tyrannei des Bildes“ wird der Körper zur optimierbaren Ware in einer gnadenlosen Beauty-Maschine. Doch wir bleiben nicht im Käfig der Fremdbewertung stecken: Wir suchen den Wendepunkt. Durch die bewusste Aneignung der Pose – inspiriert von Vogueing – feiern wir Präsenz statt Unterwerfung. Vogue:Rebell:in ist unsere Antwort auf die Einsamkeit der digitalen Optimierung. Kommt mit auf die Suche nach einer wehrhaften, authentischen Selbstakzeptanz. Wir tanzen uns frei – seid ihr bereit für den Ausbruch?

Theater und Tanz bedeuten für uns den mutigen Raum, um uns selbst jenseits von Social-Media-Filtern wahrzunehmen und unsere eigene physische Sprache zu entdecken.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil wir den Druck der digitalen Selbstinszenierung tanzen, um den perfekten „Avatar“ abzulegen und unsere eigene, echte Identität als Akt der Rebellion zurückzuerobern.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: explizite Darstellung seelischer Gewalt; Bodyshaming
  • Sensorische Reize: helle, ggf. schnell wechselnde Beleuchtung; Einsatz von Nebel; laute, kraftvolle Musik, bunte Kostüme

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr einen Einblick in die Sorgen und Ängste der Generation Alpha gewährt.

WoBo DS Q1 2026

Wir sind der zusammengewürfelte DS-Kurs Q1 des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums Halstenbek. In unserer Projektarbeit haben wir uns als choreografische Laien mutig mit zeitgenössischem Tanz auseinandergesetzt. Ausgehend von der Reflexion über digitale Identität und körperlichen Optimierungsdruck in sozialen Medien, haben wir eine physische Sprache für den Ausbruch aus gesellschaftlichen Schönheitsdiktaten entwickelt.

Weitere Unterstützende: Bruno Helms Stiftung

Spielleitung: Andreas Kroder, Daniel Rechter

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-19
  • 20:00 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • hr Sendesaal
  • Frankfurt a. M.
Für Saarland:

Borderclass - Tanz zwischen Likes, Algorithmen und Schicksal

Eigenproduktion

Deutsch-Luxemburgisches Schengen-Lyzeum, Perl

Ausgehend von eigenen Erfahrungen im Schulalltag entwickelten die Jugendlichen Szenen, Texte und choreografische Sequenzen, die ihre Lebenswelt widerspiegeln. Alle Schülerinnen der Tanz-Theater-AG verbindet die Freude an Bewegung und der Wunsch, sich auszudrücken. Tanz wird zur zentralen Sprache des Stücks – vielfältig und lebendig, weil jede ihren eigenen Stil einbringt. Aus dem Gefühl, manchmal nur noch „stumm schreien“ zu können, entsteht die fragmentarisch erzählte Lebenswelt einer Schulklasse zwischen Leistungsdruck, Überforderung, Humor, Widerstand und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Ein zentrales Motiv bildet zu Beginn das sich drehende Schicksalsrad – inspiriert von “O Fortuna”. Drei Influencerinnen führen in die digitale Welt der Jugendlichen ein. Wie die Algorithmen unserer Zeit beeinflussen sie, was sichtbar wird und als bedeutsam gilt. Ausgehend vom Bild des Schicksalsrades entfaltet sich eine Lebenswelt zwischen digitaler Kontrolle, schulischem Druck und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Die Jugendlichen zeigen ihre Perspektive auf ein System, das sie häufig auf Noten, Likes und Erwartungen reduziert – und setzen dem ihre eigene Stimme und Individualität entgegen.

Tanz und Theater geben uns eine Stimme - auch ohne Worte. Sie schaffen Gemeinschaft, stärken unser Selbstvertrauen und ermöglichen uns, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Gemeinsam entdecken wir, wer wir sind und was in uns steckt.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil Tanz das Unsagbare sichtbar macht und zeigt, dass die Jugendlichen mehr als Zahlen sind- sie sind Geschichten in Bewegung.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: explizite Darstellung seelischer Gewalt; Mobbing; Suizid; Tod/Sterben; Selbstverletzung
  • Sensorische Reize: sehr dunkle, gedämpfte Beleuchtung; laute, kraftvolle Musik; plötzliches Geschrei; plötzliche laute Soundeffekte, z.B. ein Pistolenknall

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil eure jungen Bilder-Körper-Ton-Schauer-Schulwelten unter die Haut gehen und ihr uns zeigt, was Tanz als Gegenkraft schafft.

Tanz-Theater Ag 7 - Silent Screams

Die heterogene Mädchengruppe umfasst 14 Schülerinnen der Klassenstufe 8 mit vielfältigen kulturellen und sozialen Hintergründen aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich. In der Tanz-Theater-AG entsteht ein geschützter Raum, in dem sie sich künstlerisch ausdrücken können. Im kreativen Prozess wachsen sie zusammen, entdecken ihre Stärken und entwickeln den Mut, über sich hinauszuwachsen.

Spielleitung: Sylvie Petry

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-23
  • 11:30 Uhr
  • Dauer: 20 Min
  • Volksbühne
  • Frankfurt a. M.
Für Sachsen:

KEIN ZURÜCK MEHR

Mondstaubtheater e.V., Zwickau

KEIN ZURÜCK MEHR die Zeit dazwischen ist unsicher, wild, hoffnungsvoll, angstbesetzt, anstrengend, nervig, schmerzhaft, durchgeknallt, albern, unzufrieden, lustig, verworren, sie trifft auf Unverständnis, überbehütet sein, zu lange oder zu kurze Leinen, Stress, Druck, Liebe, Wegweiser, neue Blickwinkel sie will Spaß, Freunde, Alleinsein und wieder nicht, keine Ahnung…. Neun Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren tanzen und spielen sich durch die Zeit, in der man die Kindheit hinter sich und das Erwachsen sein vor sich hat. Jeder kennt es, jeder durchlebt es, jeder glaubt zu wissen, dass … Eine Zeit des Übergangs, die schönste und leichteste Zeit des Lebens oder eher die schwierigste?

Tanz und Theater bedeuten für uns, etwas Neues ausprobieren, meine Gefühle ausdrücken können, Spaß haben, sich ausleben können. Raum für Improvisation und Miteinander. Mit einem "Ich liebe meine Gruppe."

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil du dich in vielen Situationen wiederfinden und wiedererkennen wirst

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Psychische Erkrankungen
  • Sensorische Reize: Einsatz von Stroboskop-Effekten

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr mit großer Spielfreude ein spannendes und unmittelbar relevantes Thema auf die Bühne gebracht habt. Ihr erzählt farbenfroh die Geschichte des Erwachsenwerdens, mit allen Höhen und Tiefen.

JugendTanzTheater des Mondstaubtheaters

Das JugendTanzTheater des Mondstaubtheaters e.V. besteht aus neun theater- und tanzbegeisterten Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren. Sie treffen sich einmal wöchentlich, um gemeinsam etwas zu kreieren und sind aus vier Schulen der Stadt und des Landkreises. Dabei steht der Ausdruck durch Bewegung, Tanz und Spiel im Vordergrund. Manche sind schon viele Jahre dabei, andere sind ganz neu in der Gruppe, aber alle bewegt eine gemeinsame Idee.

Weitere Unterstützende: Oleksandra Polishchuk

Spielleitung: Oleksandra Polishchuk

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-23
  • 11:30 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • Gallustheater
  • Frankfurt a. M.
Für Sachsen-Anhalt:

„Der Sandmann“

Eigenproduktion (nach E.T.A. Hoffmann), 16+

Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium , Haldensleben

Achtung! Wir empfehlen unser Stück ab 16 Jahren!

Ein Stück an der Grenze zwischen Sprechen und Sprachlosigkeit. Körper, die versuchen, den Schmerz auszudrücken, aber nicht gehört werden. Wie ist es, sein Trauma in fremder Gestalt zu sehen? Den ausgestreckten Arm sehen, ihn aber nicht zu ergreifen? Ist der Sandmann eine böse Macht - oder nur die Projektion des eigenen Ichs?

Tanz und Theater bedeuten für uns Ausdruck des Unsichtbaren und Wesentlichen.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil es Traumbilder erschafft.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: 16+, explizite Darstellung körperlicher Gewalt; explizite Darstellung sexualisierter Gewalt; Mobbing; Suizid; Tod/Sterben; Psychische Erkrankungen
  • Sensorische Reize: helle, ggf. schnell wechselnde Beleuchtung; Einsatz von Stroboskop-Effekten; laute, kraftvolle Musik; plötzliches Geschrei; sehr bunte Kostüme, Muster und Farben auf Bühnenbild und Requisiten

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr uns in die tiefsten Täler der Seele führt – maybe.

Ensemble Mutabor

Derzeitige und ehemalige Schülerinnen trainieren physical theatre und nutzen den Körper intensiv als Ausdrucksmittel für das Sprechtheater.

Weitere Unterstützende: Katrin Müller (Dramaturgin)

Spielleitung: Christian Müller

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-22
  • 20:00 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • Volksbühne
  • Frankfurt a. M.
Für Thüringen:

Dancefloor No. 80

Eigenproduktion

freie Gesamtschule UniverSaale Jena, Jena

"Ich bin 15 und sehne mich in die 80er zurück. Das hier ist eigentlich meine Zeit, doch ich träume von den 80ern, den Frisuren, der Musik und den Klamotten. Die Zeit als unsere Eltern noch Jugendliche waren. Was ist so schlimm an der heutigen Zeit, dass Teenager ernsthaft von früher träumen?" Die Jugendlichen erkunden über eine atmosphärische 80er-Jahre-Partynacht auf dem Dancefloor No. 80 das Lebensgefühl dieser bunten und für sie so kultig anmutenden Zeit. Dass auch diese Jahre nicht von Krisen verschont blieben, dämmert ihnen schnell. Und so bleibt die Frage, was wohl die nächsten Generationen an unserer Zeit feiern würden.

Tanz und Theater bedeuten für uns Lebensgefühl ausdrücken, sich sichtbar machen, sich etwas zu trauen... insbesondere vor Publikum auf der Bühne zu tanzen.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil wir atmosphärisch eine Clubnacht imitieren und ein Sehnsuchtsgefühl nach Musik und Bewegung auslösen möchten.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Tod/Sterben
  • Sensorische Reize: Einsatz von Nebel; laute, kraftvolle Musik; sehr bunte Kostüme, Muster und Farben auf Bühnenbild und Requisiten

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr uns eine kolossal getanzte Zeitreise in die 80er Jahre und wieder zurück geschenkt habt.

freie Gesamtschule UniverSaale Jena

Die Gruppe ist sehr heterogen. Während sich die Mädchen schnell für das Thema Tanz erwärmen konnten, fällt es den Jungs bis heute schwer. Wir haben zudem 3 Kids mit Förderbedarf, die sehr gut in dieser inklusiven Gruppe eingebunden sind.

Spielleitung: Maren Hädrich, Requisiten: Maria Birnbaum

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-23
  • 11:00 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • Gallustheater
  • Frankfurt a. M.
Für HessenPlus:

Elementario

Eigenproduktion

Otto-Stückrath-Schule Wiesbaden, Wiesbaden

Elementario - das Reich der vier Elemente. Das schöne Zusammenleben ist im Ungleichgewicht und die Elemente streiten, wer wohl das Beste bzw. Wichtigste ist. Das geheimnisvolle und wandelbare Wasser; der eingebildete, freie Wind; die freundlichen Erdmenschen oder das wilde und coole Feuer. Alma, die Hüterin der Elemente sucht nun zwei Kinder, die den Streit kennen, damit sie helfen die Elemente wieder zu versöhnen. Durch das Bücherportal gelangen sie nach Elementario und begegnen den Gestalten. Sie bestellen alle zu einer großen Elementenparade. Ob die Elemente sich wohl wieder versöhnen? Ein Stück bei dem viel Freude an Bewegung deutlich wird und diese zum Ausdruck der Elementencharaktere wird.

Tanz und Theater bedeuten für uns mit Kopf, Herz und Körper eine Geschichte zu erzählen, gemeinsam etwas zu erschaffen, uns auszudrücken und gemeinsam zu erleben.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil zusammen mehr möglich ist.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: Mobbing
  • Sensorische Reize: laute, kraftvolle Musik; sehr dunkle, gedämpfte Beleuchtung

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr zeigt, wie mutig das Schultheater macht, und dass schöne Geschichten entstehen können, wenn eine Gruppe zusammenhält.

Magische Stückraths - Theater AG Jg. 4

Die Theatergruppe besteht seit Beginn des Schuljahres 25/26. Die Teilnahme ist immer freiwillig. Drei Kinder der Gruppe sind schon im Vorjahr an einem Auftritt im Staatstheater dabei gewesen. 7 der 15 Kinder waren im zweiten Halbjahr 24/25 in der Theater-Schnuppern-Gruppe. Zum Zeitpunkt des SDL sind die Kinder in der vierten Klasse.

Spielleitung: Cristina Schwarz, Kostüme: Karin Schwarz

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-20
  • 11:00 Uhr
  • Dauer: 15 Min
  • Saal der Jugendherberge
  • Frankfurt a. M.