Spielplan

Hier findest du die 16 SDL-Aufführungen in chronologischer Reihenfolge.

Für Schleswig-Holstein:

Vogue:Rebell:in

Eigenproduktion

Wolfgang-Borchert-Gymnasium, Halstenbek

Vogue:Rebell:in – Dein Körper, dein Käfig, dein Ausbruch? Wie deformiert das digitale Schönheitsdiktat unsere Identität? In Vogue:Rebell:in konfrontieren wir den Druck der ständigen Selbstinszenierung. Wir untersuchen die Spaltung zwischen unserem glatten Online-Avatar und dem realen, privaten Ich – und zeigen, wie Neid und ständiger Vergleich unseren Körper buchstäblich disziplinieren. Wir nutzen (individuellen) Tanz als Akt der Rebellion. Zwischen Kopierwahn und der „Tyrannei des Bildes“ wird der Körper zur optimierbaren Ware in einer gnadenlosen Beauty-Maschine. Doch wir bleiben nicht im Käfig der Fremdbewertung stecken: Wir suchen den Wendepunkt. Durch die bewusste Aneignung der Pose – inspiriert von Vogueing – feiern wir Präsenz statt Unterwerfung. Vogue:Rebell:in ist unsere Antwort auf die Einsamkeit der digitalen Optimierung. Kommt mit auf die Suche nach einer wehrhaften, authentischen Selbstakzeptanz. Wir tanzen uns frei – seid ihr bereit für den Ausbruch?

Theater und Tanz bedeuten für uns den mutigen Raum, um uns selbst jenseits von Social-Media-Filtern wahrzunehmen und unsere eigene physische Sprache zu entdecken.

Unser Stück setzt etwas in Bewegung, weil wir den Druck der digitalen Selbstinszenierung tanzen, um den perfekten „Avatar“ abzulegen und unsere eigene, echte Identität als Akt der Rebellion zurückzuerobern.

  • Inhaltewarnung / Content Notes: explizite Darstellung seelischer Gewalt; Bodyshaming
  • Sensorische Reize: helle, ggf. schnell wechselnde Beleuchtung; Einsatz von Nebel; laute, kraftvolle Musik, bunte Kostüme

Die Jury sagt:

Ihr bewegt uns, weil ihr einen Einblick in die Sorgen und Ängste der Generation Alpha gewährt.

WoBo DS Q1 2026

Wir sind der zusammengewürfelte DS-Kurs Q1 des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums Halstenbek. In unserer Projektarbeit haben wir uns als choreografische Laien mutig mit zeitgenössischem Tanz auseinandergesetzt. Ausgehend von der Reflexion über digitale Identität und körperlichen Optimierungsdruck in sozialen Medien, haben wir eine physische Sprache für den Ausbruch aus gesellschaftlichen Schönheitsdiktaten entwickelt.

Weitere Unterstützende: Bruno Helms Stiftung

Spielleitung: Andreas Kroder, Daniel Rechter

Aufführung beim SDL:

  • 2026-09-19
  • 20:00 Uhr
  • Dauer: 30 Min
  • hr Sendesaal
  • Frankfurt a. M.