Spielstätten
Wo alles auf die Bühne kommt
Foto: Niko Neuwirth
Volksbühne
Der renovierte und denkmalgeschützte Cantate-Saal, in direkter Nachbarschaft zum Goethe-Haus und dem Deutschen Romantikmuseum, dient seit 2020 der Fliegenden Volksbühne als feste Spielstätte.
Die Volksbühne im Großen Hirschgraben. Musikalische Produktionen wie Operetten oder Revuen, literarische Klassiker, neue Formate und Stücke in südhessischer Mundart werden hier unter der künstlerischen Leitung von Michael Quast unterhaltsam auf die Bühne gebracht, mit Humor, Anspruch und Frankfurt-Bezug!
Seit dem Jahr 2010 ist die Volksbühne zudem Träger des jährlich stattfindenden Sommertheaterfestivals »Barock am Main«.
Gallus Theater
Das Gallus Theater ist eine der zentralen Spielstätten der freien Theaterszene in Frankfurt und liegt im vielfältig geprägten Stadtteil Gallus. Untergebracht in den historischen Adlerwerken verbindet es industrielle Architektur mit zeitgenössischer Bühnenkunst.
Mit einem breit gefächerten Programm aus Schauspiel, Musiktheater, Performance, Konzerten sowie Kinder- und Jugendtheater spricht das Haus ein vielfältiges Publikum an. Der intime Theatersaal bietet Platz für rund 200 Zuschauer*innen und schafft durch seine kompakte Bauweise eine besondere Nähe zwischen Bühne und Publikum. Neben der Bühne stehen auch Probenräume und ein großzügiges Foyer zur Verfügung, das regelmäßig für Ausstellungen genutzt wird.
Großer Saal im Haus der Jugend
Mit Blick auf die Frankfurter Skyline und nur wenige Schritte vom Main entfernt befindet sich der Große Saal im Haus der Jugend.
Der Saal bietet mit seinen 325 Quadratmetern viel Raum für Theater in all seinen Formen. Bis zu 225 Zuschauende finden hier Platz und erleben Aufführungen in einer Atmosphäre, die zugleich offen, konzentriert und nah am Bühnengeschehen ist. Die fünf Meter hohe Raumstruktur und der vorhandene Raum schaffen ideale Bedingungen für vielfältige theatrale Formate.
Seit vielen Jahren ist das Haus der Jugend ein Ort der Begegnung für junge Menschen aus aller Welt. Direkt am Mainufer gelegen, verbindet die Spielstätte kulturellen Austausch mit dem besonderen Flair Frankfurts. Während der Schultheatertage wird der Große Saal zu einem Ort für Geschichten, Experimente, Begegnungen und gemeinsames Theatererleben.
Carl-Schurz-Schule
Mitten in Sachsenhausen und nur wenige Minuten vom Frankfurter Museumsufer entfernt liegt die Carl-Schurz-Schule – eine traditionsreiche Schule mit einem besonderen Schwerpunkt in Musik, Theater und kultureller Bildung. Die Aula der Schule bildet dabei das kulturelle Herzstück des Campus.
Das Schulgebäude wurde 1956 nach Plänen des Architekten Josef Bischof errichtet und steht heute als bedeutendes Beispiel der Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz. Im Zuge einer umfassenden Sanierung wurde die historische Architektur behutsam modernisiert und für heutige Anforderungen weiterentwickelt. Die Aula verbindet damit Geschichte und Gegenwart auf besondere Weise.
© hr/Nikolay Kazakov
hr Sendesaal
Am 28. Februar 1953 legte hr-Intendant Eberhard Beckmann den Grundstein für den hr-Sendesaal am Frankfurter Dornbusch. Er entstand an der Rotunde, die ursprünglich als Parlamentssitz einer möglichen Bundeshauptstadt Frankfurt gedacht war; nach Bonns Wahl kaufte der hr das Gebäude. Der Saal ist Konzertsaal und Tonstudio zugleich: 60 Meter lang, 868 Plätze, Ahornholz in Zickzack-Anordnung, präzise Licht- und Tontechnik sowie eine Orgel mit 4.500 Pfeifen. Heute reicht das Programm von Sinfonik bis Jazz.
Quelle: Hessischer Rundfunk