Nachdem die SDL-Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits in sechs Stücken beobachten konnten, welche Rolle Tanz in schulischen Theaterinszenierungen spielen kann, kam am Montag ein Fachpublikum aus interessierten Menschen, die Schultheater lehren, beforschen und weiterentwickeln im Rahmen des Fachtages zusammen, um sich vertieft mit dem Fokusthema Schultheater.tanz(t) zu beschäftigen und gemäß dem Thema "Tanz und Theater in der Schule neu denken" neue Impulse für die eigene Praxis zu erhalten.
In den Räumen der University of Applied Sciences Frankfurt begann der Tag für den erwachsenen Teil der Festivalgemeinschaft mit einer tänzerischen Perspektive auf Kulturelle Bildung und aktuelle postdigitale Herausforderungen, auf gelingende Vermittlungsarbeit sowie auf Tanztheaterpraxis und ihre Möglichkeiten in der Schule. In ihren Impulsen gaben Sebastian Mathias, Juliane Raschel, Silke Gerhardt und Sonia Franken dabei Einblick in ihre Arbeit und Forschung und stellten Fragen an die Auseinandersetzung mit Tanz in Schule.
Wie Marcus Kauer, Leiter des Büros für Kulturelle Bildung am Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, in seinem Grußwort formulierte, hat Tanz das Potential, für Schülerinnen und Schüler ein Ort der sozialen Eingebundenheit zu sein und somit einen wichtigen Raum für Zusammenkommen zu schaffen.
Die Möglichkeit, diese Erfahrung selbst zu machen, wurde den Teilnehmenden im Anschluss in einer Vielzahl von Workshops geboten, die dazu einluden, über das Arbeiten mit Tanz und Bewegung neue Einsatzmöglichkeiten für Tanz in der eigenen Unterrichtspraxis zu finden.
Nach einem bewegten Nachmittag zeigte sich, dass ein Großteil der Teilnehmenden den Fachtag mit Ideen für die direkte Umsetzung beendete.
Dem Wunsch nach einer inhaltlichen Vertiefung wird voraussichtlich in einer digitalen Reihe nachgekommen, Informationen dazu folgen im Blog.