An drei Tagen treffen sich die Spieler:innen in ihren Rückspielgruppen. In einem Zeitraum von jeweils zwei Stunden geht es darum, die gesehenen Stücke gemeinsam zu betrachten, darüber ins Gespräch zu kommen und unterschiedliche Perspektiven auszuprobieren.
Die sechs Rückspielgruppen heißen jump, move, twist, break, freeze
und … und arbeiten jeweils in ihren festen Räumen. Zwei Moderator:innen begleiten dabei jeweils drei bzw. vier Gruppen.
Ein Stück ganz besonders im Blick
Jede Spielgruppe bekommt ein Stück zugeteilt, das sie besonders aufmerksam beobachtet. In der Nachbesprechung entwickelt die Gruppe dazu zunächst eine kurze Szene – unterstützt von einer:r Moderator:in.
Während ein:e Moderator:in mit der Rückspielgruppe arbeitet, bleibt die andere Person bei den übrigen Gruppen. Dort wird das gesehene Stück mit unterschiedlichen Methoden gemeinsam nachbesprochen.
Das Rückspiel als neue Perspektive
Wenn die Rückspielgruppe zurückkommt, entsteht aus der entwickelten Szene ein Rückspiel für die Theatergruppe. Es eröffnet eine neue Gesprächsgrundlage: Wie haben die anderen unser Stück wahrgenommen? Was ist bei ihnen angekommen? Was hat sie beschäftigt oder vielleicht auch irritiert?
Das Rückspiel wird durch ein wertschätzendes Feedback aus den vorherigen Gesprächen ergänzt.
Viele Wege führen ins Gespräch
Dabei kommen ganz unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Es wird gespielt, bewegt, erzählt, ausprobiert und gemeinsam nachgedacht. Denn nicht immer ist es einfach, ein Tanzstück mit wenig Worten in einer aussagekräftigen Szene darzustellen.
Gerade das macht die Arbeit spannend: Wie wurden wir von den anderen gesehen? Was haben sie in unserem Stück entdeckt, das wir selbst vielleicht gar nicht bewusst wahrgenommen haben?
Und was kommt dabei heraus?
Hier einige Arbeitsergebnisse aus den verschiedenen Rückspielgruppen …