Welche Baustellen übernehmen wir von Menschen, die vor uns gebaut haben? Wie können wir selbst performativ nachhaltiger bauen als unsere Eltern? Wie können junge Menschen Zugang zu Baustellen erhalten, um ihre Zukunft selbst spielerisch zu erproben und nachhaltig zu gestalten, ehe es zu spät ist?
Woran arbeitet ihr? Wie baut ihr als Gruppe? Was muss künstlerisch umgebaut, abgerissen, neu gebaut, repariert oder sichtbar gemacht werden – in der Schule, in der Stadt, in der Gesellschaft, in der Welt? Welche Baustellen und Veränderungsprozesse nehmt ihr an euch selbst wahr? In welchen Zwischenwelten lebt ihr? Wie können wir sie theatral so transformieren, dass sie Leben erbauen und erhalten?
Wir suchen eure Theaterproduktionen, Performances und künstlerischen Projekte, die das Thema Baustelle und eure Lebenswelten auf originelle Weise erforschen. Eure Inszenierung kann mit dem Unfertigen spielen, selbst noch Baustelle sein oder in einem offenen Prozess bleiben und diesen thematisieren. Ihr könnt im Theater auf der performativen Baustelle oder auf Baustellen draußen und unterwegs aufführen – Irritation und nachhaltiges Bauen erwünscht!